7 gute Gründe, in Basel den ÖV zu nehmen

Du kannst dir prinzipiell durchaus vorstellen, aufs Auto zu verzichten? Aber fürs Velo oder gar um zu Fuss zu gehen, ist dir der Weg zur Arbeit einfach zu weit? Vor allem, wenn es draussen zu heiss, zu kalt, zu regnerisch ist? Zum Glück haben wir in Basel einen gut funktionierenden ÖV. Hier kommen sieben Argumente, warum du ihn auch nutzen solltest.

ÖV in Basel: Junge Frau steigt aus Tram

1. Deine kleine Auszeit im Alltag

Stell dir vor: Statt dich auf den Verkehr zu konzentrieren, kannst du die Fahrtzeit ganz für dich nutzen. Ein spannendes Buch lesen, Meditations-Podcasts hören, oder einfach aus dem Fenster schauen und deine Gedanken sortieren. Im Bus oder in der Bahn wird die Pendlerzeit plötzlich zu wertvoller «Me-Time». Während andere im Berufsverkehr gestresst am Steuer sitzen, startest du ganz entspannt in deinen Tag. Oder läutest den Feierabend ein.

2. Multitasking wird möglich

Falls dir Punkt eins zu philosophisch angehaucht ist, kannst du die Zeit an Bord natürlich auch anders verbringen. E-Mails beantworten, für die Uni lernen, online shoppen oder die neuesten Nachrichten checken, kurz: produktiv sein, während andere ihr Auto steuern. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – höchstens durch die Haltestelle, an der du aussteigen musst. Solltest du ein paar unterhaltsame Anregungen suchen, um in die Gänge zu kommen, schau doch mal hier vorbei.

3. Klimaschutz ohne grossen Verzicht

Ein vollbesetzter Bus ersetzt bis zu 30 Autos auf der Strasse. Das bedeutet entsprechend weniger CO₂-Ausstoss. Mit jeder Fahrt im ÖV leistest du einen ganz direkten Beitrag zum Klimaschutz. Der öffentliche Verkehr in Basel wird zudem immer umweltfreundlicher. Dein ökologischer Fussabdruck schrumpft, ohne dass du grosse Einschränkungen in Kauf nehmen musst. Umweltschutz kann so einfach sein!

4. Dein Portemonnaie atmet auf

Hast du mal nachgerechnet, was ein Kilometer mit dem Auto wirklich kostet? Spoiler: Es könnte dir dabei leicht schwindlig werden. Wenn du das mit dem Preis für ein U-Abo vergleichst (das ja auch weit über die Grenzen Basels hinaus gilt), nimmt das Drämmli vor dem geistigen Auge ganz schnell die Form eines Sparschweins an.

5. Die Busspur

Ja, sie alleine ist den Umstieg auf den ÖV wert. Während sich im Berufsverkehr der übrige Verkehr regelmässig staut, gleitet der Bus an vielen Stellen geschmeidig an allen vorbei und kommt fast immer pünktlich an. Ganz zu schweigen von den Tramschienen, die diesen Vorteil nochmals um Längen toppen. Denk nur dran, wie viel Nerven dir das spart, und wie viel Zeit du unter dem Strich gewinnst. Das könnte deine Chance auf ein vernünftiges z’Morge sein!

6. Soziale Kontakte statt Isolation

Der ÖV ist ein Ort der Begegnung. Ja, das ist eine Medaille mit zwei Seiten. Aber lass uns die positive betrachten: Du triffst Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen, einen kleinen Querschnitt durch die Gesellschaft. Manchmal entstehen nette, spontane Gespräche, manchmal macht es einfach Spass, deine Umgebung zu beobachten. Oder, in Zeiten von Tinder und Co. eine völlig verrückte Idee: Vielleicht lernst du ja ausgerechnet bei deiner nächsten Tramfahrt dein Glück fürs Leben kennen?

7. Du bisch z Basel, hösch

Ja, wir lieben unser Drämmli in Basel. Immerhin ist es schon seit 130 Jahren unterwegs, und es hat die Entwicklung unserer Stadt mindestens mitgeprägt. Wir haben sogar ein Museum, gewidmet der Geschichte der Strassenbahn (für Nicht-Einheimische: benützt bloss nie dieses Wort, das endet nicht gut). Wie auch immer: Tramfahren gehört zu Basel wie die Fasnacht und der Mässmogge. Also geniessen wir doch einfach dieses schöne Stück Tradition.

Im Ernst: Wenn du regelmässig mit dem ÖV unterwegs bist, kennst du die Vorteile ganz genau. Wenn nicht, haben wir dir vielleicht den Anstoss gegeben, zumindest mal darüber nachzudenken. Und falls dir Tram und Bus so gar nicht zusagen, bleibt immer noch der Umstieg auf Velo oder Fussverkehr.

Basel, 4. Juli 2025