Chillen in der Grün 80 in Münchenstein
Beginnen wir mit dem nächstgelegenen Ziel: Ein Besuch in der Grün 80 beschert dir wunderbare Momente in der Natur, mit weitläufigen Wegen, idyllischen Weihern, Spielplätzen und Blumenbeeten. Falls du mit Kindern unterwegs bist, werden sie sich über das Karussell oder die Minigolf-Anlage freuen. Und von der einstigen Dino-Ausstellung ist auch ein Exemplar übrig geblieben, das sich zum Glück besser zu benehmen weiss als unser Eddy.
BLT-Tram Nummer 10 bringt dich bis zur Haltestelle «Neue Welt» und damit direkt vor die Tür. Auf deinem Weg in den Park kommst du übrigens direkt an der zentralen Verpflegungsstelle vorbei, falls du für den Tag an der frischen Luft noch eine Stärkung brauchst.
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Wandern mit Aussicht
Nur ein paar Kilometer, aber doch einen ganzen Kanton weiter liegt unser nächstes Ziel: Gempen in Solothurn. Zum Bahnhof Dornach/Arlesheim geht’s mit dem 10er-Tram oder mit der S3. Von dort aus schaffst du es zu Fuss in rund zwei Stunden auf den Gempen, wobei das je nach deinem aktuellen Fitness-Level etwas variieren könnte.
Natürlich kannst du nach Dornach auch das Velo nehmen, und wenn du schon dabei bist, gleich bis nach oben radeln. Denn ob zu Fuss oder auf zwei Rädern: Bergauf geht es in jedem Fall, und am Ende krönt als Belohnung ein spektakulärer Panoramablick (siehe Titelbild) über die Region deinen Tag. Falls du dann noch Treppen steigen magst, sogar vom 28 Meter hohen Aussichtsturm.
2 Länder, 2 Museen, 24 Stopps
Eine aussergewöhnliche Wanderung erwartet dich auf dem «Rehberger-Weg»: Zwischen der Fondation Beyeler in Riehen und dem Vitra Campus in Weil am Rhein hat der Künstler Tobias Rehberger 24 auffällige Wegmarken platziert. Dazu gehören unter anderem Kuckucksuhren, Bienenhäuser und (an heissen Tagen besonders beliebt) ein Wasserspeier.
Keine Angst, weitere Spoiler folgen keine, schliesslich sollst du das rund fünf Kilometer lange Erlebnis voll geniessen können. Dies sei aber verraten: Zur Fondation Beyeler kommst du mit dem Tram Nummer 6, und vom Vitra Campus geht’s zurück mit dem 55er-Bus der deutschen RVL, für den übrigens auch dein U-Abo gilt.
Auf nach Klein-Venedig
Nein, dafür musst du weder nach Italien reisen noch auf Jeff Bezos’ Pfaden wandeln. Klein-Venedig, oder Petite Venise, so heisst das Viertel entlang des Flüsschens Lauch in Colmar. Neben diesem malerischen Ort gibt es in der drittgrössten Stadt im Elsass noch weit mehr zu sehen und zu erleben, von den vielen historischen, fast schon märchenhaften Häusern über verschiedene Museen bis hin zu einer Bootsfahrt auf der Lauch.
Achtung: Colmar gehört nicht zum U-Abo-Gebiet gehört. Aber unsere Freunde vom SNCF bringen dich ab Bahnhof SBB in 45 Minuten ans Ziel.
Gemütlich hoch, rasant wieder nach unten
Einen Tag mit hohem Spassfaktor verspricht ein Ausflug auf die Wasserfallen. Nach oben nimmst du die Seilbahn ab Reigoldswil, und für den Weg zurück ins Tal gibt’s die rasante Variante mit dem Trotti. Dazwischen empfehlen wir einen Besuch auf dem Erlebnisspielplatz oder im Seilgarten, je nach Geschmack und kletterischem Geschick. Auch Feuerstellen sind vorhanden, um dir etwas Feines zu brutzeln.
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Die Anreise: Mit der S-Bahn bis nach Liestal, weiter mit dem Bus Nummer 70 bis «Reigoldswil Dorfplatz», und schliesslich noch etwa 10 Minuten zu Fuss bis zur Talstation der Seilbahn.
Einmal römisches Reich und zurück
Ja, sogar eine kleine Zeitreise haben wir im Angebot: In Augusta Raurica schlenderst du durch eine echte Römerstadt, inklusive Amphitheater, Tempel, rekonstruiertem Römerhaus, Museum und vielem mehr. Ein spannender Mix aus Antike und Natur, perfekt für Familien, Geschichtsfans oder einfach alle, die mal etwas anderes sehen möchten. Für das maximale Erlebnis gönnst du dir einen Besuch am Römerfest, wobei wir keine Haftung übernehmen, falls du danach anfängst, mit lateinischen Zitaten um dich zu werfen wie Cäsar in Gallien.
Als Zeitmaschine fungiert in diesem Fall die S1, die dich vom Bahnhof SBB nach Kaiseraugst bringt.
Eine der ältesten Burgen der Region
Ebenfalls in die Geschichte, wenn auch ein paar Jahre weniger, geht’s in Pfeffingen. Dort thront hoch auf einem Hügel über Aesch die Ruine Pfeffingen. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg darfst du dich auf einen tollen Blick über das Umland und eine spannend gemachte Audio-Tour mit den wichtigsten Meilensteinen der Burg freuen.
Mit dem 11er-Tram 11 bist du im Handumdrehen in Aesch, von dort ist es ein schöner Spaziergang bis zur Ruine.
Bonus: der Europapark
Bonus deswegen, weil du den Park sicher in- und auswendig kennst. Doch auch wenn wir dir zum Park selbst nichts Neues erzählen können, dann immerhin zur Anreise. Mit dem passenderweise Railcoaster genannten Zug kannst du vom Bahnhof SBB bis direkt zum Europapark fahren. Stell dir nur vor: Nach einem Tag gefüllt mit Achterbahnen, Abenteuern und Adrenalin steigst du mal nicht in das aufgeheizte Auto, um dann erstmal mit allen anderen Park-Gästen im Ausfahrtsstau zu stehen…
Weitere Tipps für kleine Unternehmungen, speziell mit dem Velo und kleineren Kindern, findest du hier.
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Basel, 8.7.2025