Flexibel unterwegs ohne eigenes Fahrzeug: Die ersten Mobilitäts-Hubs sind da

Mit dem Tram in die Stadt und das letzte Stück mit dem Velo oder E-Trotti zurücklegen oder spontan ein Auto ausleihen: Das wird in Basel jetzt noch einfacher. An den ersten fünf Mobilitäts-Hubs stehen verschiedene Sharing-Angebote an einem Ort gebündelt zur Verfügung.

Alles an einem Ort

Die neuen Mobilitäts-Hubs sind gut sichtbar markierte Standorte im öffentlichen Raum. Hier findest du Leihvelos, E-Trottis oder E-Roller sowie – je nach Standort – weitere Mobilitätsangebote. Die Hubs befinden sich dort, wo viele Menschen unterwegs sind: bei ÖV-Haltestellen, an zentralen Plätzen oder in der Nähe grosser Wohnüberbauungen oder Arbeitgeber.

Aktuell sind Mobilitäts-Hubs an folgenden Standorten in Betrieb:

  • Wettsteinplatz
  • Kannenfeldplatz
  • Barfüsserplatz
  • Wielandplatz
  • Eisenbahnweg

Bis Ende Jahr sind fünf weitere Standorte geplant.

Besonders: Eisenbahnweg mit Roche Firmen-Autos und Parkplätzen

Ein spezielles Angebot gibt es am Eisenbahnweg – dem ersten Mobilitäts-Hub auf Privatareal. Dort arbeitet der Kanton Basel-Stadt mit der Roche und verschiedenen Mobilitätsanbietern zusammen. Neben Velos, E-Trottis, E-Rollern und bestehenden Mobility Carsharing Angeboten kannst du hier in der Tiefgarage der Roche neu auch Autos der Roche-Flotte ausleihen. Auch Parkplätze und Elektroladestationen kannst du dort buchen. Die Buchung erfolgt direkt vor Ort über einen QR-Code mit der Urban Connect App. (Eine ausführliche Nutzungsanleitung dazu findest du hier.)

Damit werden die privaten Fahrzeuge und Parkplätze besser ausgelastet, weil sie von mehreren Personen genutzt werden. Das reduziert nicht nur die Anzahl Fahrzeuge, sondern entlastet auch die Parkplätze im Strassenraum.

Einfach erkennen, einfach nutzen

Alle Mobilitäts-Hubs sind mit einer einheitlichen Signalisation gekennzeichnet. So erkennst du die Standorte auf einen Blick. Die Gestaltung wurde gemeinsam mit anderen Schweizer Städten und der SBB entwickelt, damit Mobilitäts-Hubs schweizweit möglichst ähnlich aussehen.

Ein Pilotprojekt für die Mobilität von morgen

Die Mobilitäts-Hubs werden während zwei Jahren getestet. Ziel ist es, herauszufinden, wie sich öffentliche Verkehrsmittel, Sharing-Angebote sowie der Fuss- und Veloverkehr gut miteinander verbinden lassen.

Gleichzeitig sollen die Hubs zu mehr Ordnung im öffentlichen Raum beitragen. Sharing-Fahrzeuge können vermehrt an festgelegten Standorten abgestellt werden, statt verteilt im Quartier zu stehen. Wichtig ist dabei: Private Fahrzeuge dürfen nicht auf den markierten Flächen der Mobilitäts-Hubs parkiert werden.

Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt helfen dabei, das Angebot weiterzuentwickeln und über zusätzliche Standorte in Basel zu entscheiden.

Mobil unterwegs – ganz nach Bedarf

Ob für den Arbeitsweg, den Einkauf oder die letzte Etappe nach der Tramfahrt: Die neuen Mobilitäts-Hubs bieten dir mehr Flexibilität im Alltag. Du findest leicht ein passendes Fahrzeug und kannst unkompliziert zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln und genau die Mobilitätsform wählen, die zu deinem Weg passt. So wird es noch einfacher, im Alltag umweltfreundlich und stadtverträglich unterwegs zu sein.