U-Two: ÖV-Abo und Bikesharing einfach kombinieren

Mit dem ÖV zur Arbeit und für die letzten Kilometer aufs Leihvelo? Diese Kombination kannst du momentan ganz einfach testen. Im Pilotversuch «U-Two» werden U-Abo oder GA mit Bikesharing kombiniert. Wer am Test teilnimmt, erhält monatlich 120 Freiminuten bei PubliBike und Pick-e-Bike. So kannst du im Rahmen deines ÖV-Abos flexibel zwischen ÖV und Velo wechseln.

Am Sonntag, 20. September 2026, gehören die Strassen im Dreiland zwischen 10 und 17 Uhr den Velos, Skates und Trottinetts. Zum 18. Mal führt der slowUp Basel-Dreiland über 62 autofreie Kilometer durch die Schweiz, Deutschland und Frankreich. Wir zeigen dir, wie du den Tag am entspanntesten angehst.

Ein Sonntag im eigenen Tempo

Beim slowUp zählt nicht die Zeit, sondern der Weg. Weil es weder Start noch Ziel gibt, steigst du dort ein, wo es dir passt, und wieder aus, wenn du genug hast. Die Strecke ist von 10 bis 17 Uhr offen, gesperrt sind die Strassen für den Autoverkehr schon ab 8 Uhr bis um 18 Uhr. Und weil es weder eine Anmeldung noch ein Startgeld braucht, reicht es, am Sonntagmorgen aufs Velo zu sitzen und loszufahren.

Besonders macht den Basler slowUp seine Lage: Er führt mitten durch die Stadt und gleich über zwei Landesgrenzen. Sechsmal querst du dabei den Rhein und rollst über zwei Kraftwerkübergänge, sodass du an einem einzigen Tagin drei Ländern Kaffee trinken kannst.

Die drei Schlaufen im Überblick

Die 62 Kilometer sind in drei Schlaufen aufgeteilt, die du einzeln oder in Kombination fahren kannst. Wichtig: Auf der ganzen Strecke gilt Einbahnverkehr, achte also auf die Fahrtrichtung.

 

Schlaufe West, 24 km

Basel – Riehen – Weil am Rhein – Huningue – Saint-Louis – Basel. Die Dreiländer-Runde im engsten Sinn: drei Länder in gut zwei Stunden.

 

Schlaufe Mitte, 19 km

Basel – Birsfelden – Muttenz – Pratteln – Augst – Wyhlen – Grenzach – Basel. Führt dem Rhein entlang durch Quartiere und Gemeinden, die man sonst meist im Vorbeifahren sieht, und endet praktischerweise gleich bei Augusta Raurica. Du kannst deine Fahrt also direkt noch mit einem Spaziergang durch die alte Römerstadt verbinden.

 

Schlaufe Ost, 19 km

Augst – Wyhlen – Herten – Rheinfelden (D) – Rheinfelden (CH) – Kaiseraugst. Die ruhigste der drei Schlaufen.

Wer alles fahren will, plant für die 62 Kilometer mit Pausen einen ganzen Tag ein. Wer mit Kindern unterwegs ist, nimmt besser nur eine Schlaufe und lässt es gemütlich angehen.

So kommst du hin

Der slowUp ist eine umweltfreundliche Veranstaltung, entsprechend gehört die Anreise dazu.

 

Mit dem Velo: Natürlich die einfachste Art anzureisen. Das Dreiland ist gut vernetzt. Die passenden Routen und Planungshilfen findest du auf schweizmobil.ch.

Mit dem ÖV: Der ÖV bringt dich direkt an die Strecke. Dein eigenes Velo kann mit dem passenden Ticket in die S-Bahn oder ins Tram mit.

Mit dem Auto: Der Veranstalter bittet darum, wenn möglich auf das Auto zu verzichten. Wer darauf angewiesen ist, nutzt die offiziellen Parkplätze und Parkhäuser. Sie sind auf der Routenkarte eingezeichnet.

Kein eigenes Velo? Kein Problem

Im Village Rheinfelden am Hauptwachplatz stehen offizielle slowUp-Mietvelos bereit: Citybikes und E-Bikes in verschiedenen Rahmengrössen, dazu Cargo-E-Bikes für Familien, Kinderanhänger und Kindersitze. Reservieren lässt sich das Angebot über die Website des slowUp. Reservierte Velos musst du bis 11 Uhr abholen, danach ist die Verfügbarkeit nicht mehr garantiert. Eine weitere Vermietstation ist das Veloparking Basel.

Oder du leihst dir ganz einfach ein Velo von einem Sharing-Anbieter wie pick-e-bike oder PubliBike Velospot. Als offizielles Veloverleihsystem in Basel verfügt PubliBike Velospot über ein dichtes Netz an Stationen in der ganzen Stadt.

Was unterwegs auf dich wartet

Entlang der Strecke liegen mehrere Festplätze mit Verpflegung, Toiletten, Sanitätsposten und zusätzliche Veloverleih-Stationen. Dazu kommen Erlebniszonen zum Mitmachen: In der Sportzone kannst du dich im Bogenschiessen, Basketball, Fussball, Badminton, Tischtennis oder Diabolo versuchen. Wer eine Pause braucht, findet gleich daneben Liegestühle. Weitere Zonen richten sich speziell an Familien.

Auch ein Wettbewerb gehört dazu: 2026 sind Preise im Gesamtwert von über 19’000 Franken zu gewinnen, von Familienferien bis zum Mountainbike.

Barrierefrei unterwegs

Die 62 Kilometer sind weitgehend flach und für Menschen mit Behinderung zugänglich. Auf den Festplätzen stehen rollstuhlgängige WCs bereit, Stromanschlüsse für Elektro-Rollstühle findest du an den meisten Sanitätsposten. Spezialvelos lassen sich über das Mietveloangebot reservieren.

Und danach?

Wenn dir der Sonntag Lust auf mehr macht: Die Dreiland-Touren führen das ganze Jahr über durch die Region, von leicht bis anspruchsvoll, für Familien wie für geübte Velofahrende. Alle Vorschläge findest du auf dreiland-touren.info.

 

Alle Infos, Streckenkarte und Pocketflyer: slowup.ch/basel-dreiland