31DAYS – deine Mobilitäts-Challenge

Du willst herausfinden, ob du auf dein eigenes Auto verzichten kannst? Dann nutze die Gelegenheit und mach mit bei der zweiten Ausgabe der Mobilitäts-Challenge «31DAYS Basel». Während einem Monat lässt du dein Auto stehen und erhältst dafür ein gratis ÖV-Abo sowie kostenlosen Zugang zu Sharing-Fahrzeugen. Neu können auch Pendelnde aus Deutschland und Frankreich mitmachen.

31DAYS in Basel: Junge Frau im Park, Velo im Hintergrund

An wen richtet sich 31DAYS Basel?

Die Challenge richtet sich an Personen, die über ein eigenes Auto im Haushalt verfügen und für einen Monat testen wollen, ob sie auch ohne dieses auskommen. Bewerben kannst du dich, wenn du im Kanton Basel-Stadt  oder  im schweizerischen, französischen und deutschen Umland von Basel-Stadt wohnst und häufig mit dem Auto nach Basel fährst.

Während der 31 Tage profitierst du von folgenden Angeboten:

  • Gratis ÖV-Abo (GA für die Schweizer Teilnehmenden, RegioCard PLUS für die deutschen Teilnehmenden und Distripass-TNW für die französischen Teilnehmenden)
  • Mobility Abo für Fahrten innerhalb der Schweiz
  • Velo, E-Bike und E-Scooter Abo von Publibike Velospot und Dott

Die Mobilitäts-Challenge startet ab August 2026. Sie wird gestaffelt bis Oktober durchgeführt.

Interessiert?
Melde dich jetzt an:

Teilnehmer in der Schweiz 

Teilnehmer in Deutschland

Teilnehmer in Frankreich

Die Klimagenossenschaft 42hacks, die die Challenge in Basel zusammen mit der ÖV-Branchenorganisation Alliance SwissPass durchführt, meldet sich bei dir, wenn du für die Teilnahme ausgewählt wurdest.

Bushaltestelle in Basel

So haben die Teilnehmenden 2025 die Challenge erlebt

An der ersten Ausgabe von 31DAYS Basel nahmen 2025 rund 1200 Personen teil. Während der Challenge blieben 526 Autos einen Monat lang stehen. Das spürt auch das Klima: 124 Tonnen CO2 wurden eingespart.

Und der Effekt hält an. Nach der Challenge gab jeder sechste Haushalt im Kanton Basel-Stadt sein Auto ganz ab. Gleichzeitig legten die Teilnehmenden im Schnitt 40 Prozent mehr Kilometer mit dem öffentlichen Verkehr zurück und nutzten über 3300 Fahrten mit Sharing-Angeboten, die Hälfte davon Personen, die solche Angebote zuvor nie genutzt hatten.

Wie gut die Challenge ankam, zeigt die Weiterempfehlungsbereitschaft: Mit 72,6 Punkten auf einer Skala von -100 bis +100 erreichte sie einen aussergewöhnlich hohen Wert. In den Videos berichten Teilnehmende von ihren Erfahrungen.

In den Videos berichten Teilnehmende von ihren Erfahrungen

So hat Schauspieler und Comedian Almi die Challenge erlebt

@basel_unterwegs

🚗 31 Tage ohne Auto! Comedy-Künstler und Schauspieler Almi verrät, wie die 31Days Challenge für ihn verlaufen ist. Darum gings: Auto für einen Monat stehen lassen, im Gegenzug für ein Gratis-GA und kostenlosen Zugang zu diversen Sharing-Angeboten. Was denkst du, würde das für dich funktionieren?

♬ Originalton - Basel Unterwegs

So hat Ger die Challenge erlebt

@basel_unterwegs

31 Tage ohne Auto – geht das? Ger und seine Frau haben es bei der «31DAYS Challenge» getestet. Nach 31 Tagen war klar: Der Alltag lässt sich problemlos mit dem Velo bewältigen und der öffentliche Verkehr deckt fast alles andere ab. 💡 Ist dies einmal nicht der Fall, leihen sie sich einfach ein Auto aus. 🚗⛺ Dies auch in Zukunft, denn Ger und seine Frau haben nach der Challenge ihr eigenes Auto abgegeben.

♬ Originalton - Basel Unterwegs

So hat Tui die Challenge erlebt

@basel_unterwegs

31 Tage ohne Auto? Überraschend überzeugend 🚲🚆 Für Tui war das Auto lange Zeit selbstverständlich – fast hat sie damit erledigt. Doch die 31DAYS Challenge hat ihre Sicht komplett verändert. Der öffentliche Verkehr brachte ihr vor allem eines: mehr Quality Time. Statt Stress am Steuer blieb Zeit für ihre Tochter, zum Lesen oder einfach kurz abzuschalten. 💭✨ Das Fazit nach 31 Tagen? Voll überzeugt. So überzeugt sogar, dass die Familie ihr Auto inzwischen verkauft hat. Den Alltag meistern sie nun entspannt mit dem ÖV und dem E-Bike. 💡

♬ Originalton - Basel Unterwegs

Warum führt der Kanton Basel-Stadt die Mobilitäts-Challenge durch?

Basel-Stadt verfolgt ambitionierte Klimaschutz-Ziele. Bis 2037 sollen die Treibhausgas-Emissionen auf Netto Null sinken. Ein wichtiger Hebel ist dabei der motorisierte Individualverkehr. Dieser soll um einen Drittel reduziert werden. Weniger Fahrten mit dem eigenen Auto und mehr Wege mit Tram, Bus, (geteiltem) Velo oder zu Fuss bringen uns diesem Ziel einen Schritt näher.

Ausserdem ist Basel eine dichte Stadt, in der die Flächen begrenzt sind. Gerade private Autos, die auf öffentlichem Grund abgestellt werden, brauchen viel Platz. Häufig werden diese zudem nur ein bis wenige Male in der Woche benutzt. Der Verzicht auf ein eigenes Auto und der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr oder Sharing-Fahrzeuge ermöglichen, dass diese Flächen vermehrt für andere Nutzungen zur Verfügung stehen. Dazu gehören beispielsweise durchgängige und sichere Velowege, begrünte Flächen und solche mit hoher Aufenthaltsqualität.

Mit der Mobilitäts-Challenge erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit ihrem Mobilitätsverhalten auseinanderzusetzen und verschiedene Mobilitätsformen im Alltag auszuprobieren. Der Umstieg soll dadurch erleichtert werden.